Architektur und Design

Mehrgeschossiger Holzrahmenbau: Erweiterte Zulassung für nichtbrennbares WDVS

Mehrgeschossiger Holzrahmenbau: Erweiterte Zulassung für nichtbrennbares WDVS

Die erweiterte bauaufsichtliche Zulassung für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) im Holzbau ermöglicht jetzt Dämmstoffdicken bis 360 mm bei vollständiger Nichtbrennbarkeit (A2) und löst bisherige Brandschutzhürden im mehrgeschossigen Holzrahmenbau. Die aktualisierte Zulassung HECK Holzbau A2 eröffnet Planern und Bauunternehmen damit verbesserte Gestaltungsmöglichkeiten bei öffentlichen und gewerblichen Gebäuden sowie Anbauten und Aufstockungen von Mehrfamilien- und Hochhäusern.

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Treppe mal anders: Die weißen Oberflächen bilden einen reizvollen Kontrast zu den leuchtend gelben Schnüren. Beides kann farblich auch nach persönlichen Vorlieben gestaltet werden. (Bild: Treppenmeister)

Wie am Schnürchen – Treppe mit Strahlkraft

Die neue Wangentreppe besticht durch ihr minimalistisches Design mit einem neongelben Schnurgeländer, das einen reizvollen Kontrast zu den hellen Oberflächen bildet. Das Design ist farblich individuell anpassbar und kann auch mit Eschestufen kombiniert werden, die die Trittsicherheit erhöhen und mit ihrer Rillenstruktur die Fußsohlen stimulieren.

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Die Natur-Klimadecken lösen die Taupunktproblematik – eine der größten Herausforderungen bei der Flächenkühlung – ohne zentrale Lüftungsanlage und Taupunktüberwachung. (Foto: Evabloem)

Der Taupunkt-Falle entkommen

Beim Neubau seines Hauptsitzes stattete Outdoor-Spezialist Bever den kompletten Verwaltungsbereich auf 1.270 m2 Fläche mit Natur-Klimadecken von Argillatherm aus. Mit ihnen lassen sich große Räume nicht nur heizen, sondern im Sommer auch von oben kühlen. Dabei lösen sie die Taupunktproblematik – eine der größten physikalischen Herausforderungen bei der Flächenkühlung – ohne zentrale Lüftungsanlage und Taupunktüberwachung. Eine Herausforderung war auch die Deckenarchitektur – eine Holzrippen-Konstruktion in Wabenform.

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Der Klebemörtel wird punktuell mittels Klebepistole zwischen Wand und Bestandsdämmung eingespritzt. Hierdurch entsteht eine dauerhafte Verbindung zwischen Untergrund und Alt-WDVS.

Alte Dämmsysteme aufdoppeln statt entsorgen

Viele Wärmedämmungen, die bereits vor Jahrzehnten angebracht wurden, verfügen lediglich über 5–6 Zentimeter Dämmstoffstärke und genügen heutigen energetischen Anforderungen nicht mehr. Eine wirtschaftliche und nachhaltige Möglichkeit der Ertüchtigung besteht in der Aufdopplung, also dem nachträglichen Aufbringen eines neuen WDVS auf das bestehende System. Doch nicht jedes Altsystem ist dafür sofort geeignet – hier kommt die Hinterfüllung ins Spiel

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Bodentiefe, einwärts öffnende Terrassentüren sind der Klassiker. (Bild: Frovin)

Drinnen und Draußen werden eins

Mit einer großen Fensterfläche hin zu Terrasse und Balkon holt man sich den Garten ins Haus. Gleichzeitig verleiht sie dem Wohnzimmer mehr Weite. Für die Gestaltung des Übergangs ins Freie stehen – je nach baulicher Situation – vielfältige Lösungen zur Wahl: Von bodentiefen Fenstertüren über Hebe-Schiebetüren bis zu Falttüren für Maueröffnungen von bis zu sechs Metern Breite. Die Türen werden aus Hölzern aus nachhaltiger Forstwirtschaft gefertigt.

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Cellulosedämmstoff ist ein sehr guter Hitzeschutz. Durch die Phasenverschiebung kann die Hitze erst in den kühleren Abend- und Nachtstunden in die Wohnräume dringen und gleich wieder hinausgelüftet werden. (Bild: Climacell)

Flauschiger Hitzeschutz

Zum Kühlen von Gebäuden wird mittlerweile ein erheblicher technischer und energetischer Aufwand betrieben. Im Sommer laufen die Klimaanlagen und Ventilatoren vielerorts auf Hochtouren. Doch mit einem leistungsstarken Dämmstoff lässt sich der Betrieb von Kühltechnik deutlich reduzieren oder sogar ganz einsparen. Ein sehr guter Hitzepuffer ist Cellulose mit ihrer Dichte und Wärmespeicherkapazität. Durch den bis zu zwölf Stunden verzögerten Wärmedurchgang kann die Hitze erst in den kühleren Abend- und Nachtstunden in die Wohnräume dringen und gleich wieder hinausgelüftet werden.

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Aluminium-Rollladensysteme

Der Hitze zuvorkommen

Unzureichend beschattete Wintergärten heizen sich im Sommer schnell unerträglich auf. Dem lässt sich aber blitzschnell und mit wenig Aufwand ein Riegel vorschieben. Hochwertige Aluminium-Rollladensysteme von Schanz sind an nur einem Tag montiert.

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Treppen, die nicht ächzen und stöhnen

Treppen, die nicht ächzen und stöhnen

Wer einmal spätnachts nach Hause kommt, wünscht sich sehnlichst eine Treppe herbei, die beim Begehen weder ächzt noch stöhnt. Wie laut oder leise eine Treppe ist, hängt v.a. von der Verankerung der Konstruktion im Gebäude und der Lagerung der einzelnen Trittstufen ab. Um zu ermitteln, ob die geplante Treppe den geforderten Standards entspricht, hat Treppenmeister einen Schallprüfstand mit Trittschall-Rechner eingerichtet. So können auch Empfehlungen gegeben werden, wie die Vorgaben am kostengünstigsten umzusetzen sind.

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Anschließend die Dämmplatte am vorbereiteten Untergrund andrücken und einschwimmen. Es ist keine Verdübelung erforderlich. (Bild: Heck Wall Systems)

Erstes Innendämmsystem mit geklebten Steinwolleplatten

Wer bei sommerlicher Hitze Putzarbeiten im Außenbereich durchführen möchte, muss sich auf erschwerte Bedingungen einstellen, gerade bei der Verarbeitung von Werktrockenmörtel. Gegensteuern können Hand- und Heimwerker bereits während der Planung und Vorbereitung der Arbeiten.

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